Das Tenorhorn
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- Kategorie: Tenorhorn
- Veröffentlicht am 24. Januar 2012
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Das Tenorhorn

Das Tenorhorn ("Infanteriecello") gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner (siehe letzter Absatz) und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba - Form (mit Zylinder- oder Perinet -Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich.
Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Bass - Schlüssel) mit möglichst weit mensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.
Im Musikverein haben "die Tenöre" weitgefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen. Ihre eigentliche Domäne ist jedoch die tschechisch-böhmische Blasmusik, wo sie im Wechsel mit den Flügelhörnern für die richtige "Biergartenstimmung" sorgen.
Jürgen Ruppenthal
1955 lernte er bei Gregor Klässner Es-Horn. Seit 1958 spielt Jürgen Tenorhorn. Jürgen ist seit 1955 aktiv im Musikverein Sötern und war dort über lange Jahre u. a. als 1. Vorsitzender im Vorstand aktiv tätig.
2002 wurde Jürgen von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt! Seit 2010 ist Jürgen als Notenwart im Vorstand tätig.


Das Tenorhorn